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  • AutorenbildKlawan Immobilien GmbH

Einfamilienhaus verkaufen

Aktualisiert: 7. Nov. 2023

Ihr möchtet euer Einfamilienhaus in Hamburg verkaufen? Was ist bei dem Verkauf eines Einfamilienhauses zu beachten? Unter Anderem ist es wichtig zu klären, welche Käuferschicht angesprochen werden soll. Bei einem Einfamilienhaus sind es überwiegend Familien oder Personen, die selbst in diesem Haus wohnen möchten. Daher ist es hier besonders wichtig das Objekt attraktiv für Familien und Eigenheimbesitzer zu präsentieren. Achtet daher bei der Erstellung der Bilder darauf, dass die Vorzüge des Hauses optimal in Szene gesetzt werden, wie z. B. die Kinderzimmer oder die Küche, da sich dort sehr viel aufgehalten wird.


Einfamilienhaus verkaufen

Beim Verkauf eines Einfamilienhauses ist es sehr wichtig alle Unterlagen für den Verkauf vorlegen zu können.


Wichtige Unterlagen für den Verkauf eines Einfamilienhauses sind:


· amtliche Flurkarte (Katasteramt der Gemeinde) nicht älter als 3 Monate

· Grundbuchauszug (Amtsgericht) nicht älter als 3 Monate

· Grundriss/Bauplan/Baugenehmigung

· Wohnflächenberechnung

· Energieausweis

· Aufstellung über Modernisierungen

· Grundsteuerbescheid (der aktuelle)

· Baulastenverzeichnis

· Altlastenkataster


Diese Unterlagen sind am besten vorab zu besorgen bzw. zu erstellen, da auch die Bank für eine eventuelle Finanzierung der Käufer diese Unterlagen benötigt. In den meisten Fällen werden Häuser durch eine Bank finanziert und um diesen Finanzierungsprozess nicht zu verlangsamen sollten die Unterlagen am besten in digitaler Form bereits vor dem Verkaufsstart vorliegen.


amtliche Flurkarte

Eine amtliche Flurkarte könnt ihr im Internet beantragen, am besten im Maßstab 1/1000. Diese sollte auf dem aktuellen Stand und nicht älter als 3 Monate sein.


Grundbuchauszug

Einen Grundbuchauszug könnt ihr beim Amtsgericht der jeweiligen Stadt beantragen. Dies könnt ihr als Eigentümer selbst vornehmen. Dieser sollte für den Verkauf nicht älter als 3 Monate sein.


Grundriss/Bauplan/Baugenehmigung

Die Grundrisse/Pläne sind in den meisten Fällen in der Baugenehmigung vorhanden. Sollte euch keine Baugenehmigung vorliegen, so könnt ihr eine Bauakteneinsicht beim Bauamt vornehmen und dort die Unterlagen abfotografieren oder (meist gegen Aufpreis) kopieren lassen.


Wohnflächenberechnung

Die Wohnflächenberechnung könnt ihr entweder selber oder anhand der Pläne aus der Baugenehmigung vornehmen. Beachtet hierbei die dafür geltenden Richtlinien.


Energieausweis

Den Energieausweis erstellt euch ein Energieberater oder der ortsansässige Schornsteinfeger. Im Internet kann man sich den eigenen Energieausweis ebenfalls kostengünstig erstellen, dafür haftet man jedoch selber mit allen getätigten Angaben und muss diese ordnungsgemäß eintragen.


Modernisierung- / Sanierungsaufstellung

Erstellt eine Tabelle oder eine Liste der in den letzten Jahren durchgeführten Modernisierungen/Sanierungen. Solltet ihr passende Rechnungen vorliegen haben, so ist es von Vorteil, diese ebenfalls einzuscannen und den Interessenten zur Verfügung zu stellen.


Grundsteuerbescheid

Wenn dieser nicht mehr in euren Unterlagen vorhanden ist, könnt ihr euch an das zuständige Finanzamt wenden und euch einen neuen Bescheid zuschicken lassen.


Baulastenverzeichnis

Das Baulastenverzeichnis könnt ihr beim zuständigen Bauamt oder im Internet bestellen.


Altlastenkataster

Einen Auszug aus dem Altlastenkataster beantragt ihr am besten gemeinsam mit dem Baulastenverzeichnis. Diese erhaltet ihr meistens bei den gleichen Anlaufstellen.


Fotos

Zudem ist es besonders wichtig das Einfamilienhaus optimal für den Verkauf mit professionellen Fotos zu präsentieren. Fragt im Freundeskreis nach guten Fotografen oder sucht euch professionelle Hilfe. Die Auswahl der richtigen Kamera, der richtigen Belichtung und Bearbeitung der Immobilie sorgt für viele Interessenten bei dem Verkauf eures Einfamilienhauses.


Renovierung

Viele unserer Kunden fragen sich bei einem Verkauf ihrer Immobilie/ihres Einfamilienhauses, ob bestimmte Renovierungen getätigt werden sollten bevor der Verkauf startet. Dies kommt auf die Investitionssumme und den dadurch erzielten Mehrwert an. Wenn die Investitionssumme der Renovierungsarbeiten gering ausfallen, der Mehrwert somit auch der Kaufpreis dadurch höher ausfallen wird, kann sich eine Renovierung lohnen. Dies ist jedoch gerade in der aktuellen Zeit sehr schwer einzuschätzen. Um Kosten zu sparen möchten viele Käufer Renovierungen selbst in die Hand nehmen und somit auch gleich ihre eigene Kreativität mit einspielen lassen. Somit zahlen diese Käufer nicht unbedingt mehr nur weil hier und da Renovierungen getätigt wurden. Unsere Erfahrung zeigt, dass Renovierungsarbeiten vor dem Verkauf selten sinn gemacht haben, da die Investitionssumme am Ende nicht mehr Gewinn eingebracht hat. Wichtiger ist es das Einfamilienhaus zu pflegen und sauber zu halten um einen guten Eindruck zu hinterlassen.


Preiseinschätzung

Kommen wir nun zur richtigen Preiseinschätzung von eurem Einfamilienhaus. Aktuell ist dies tatsächlich nicht so einfach. Wichtig zu berücksichtigen sind hierbei mittlerweile die angestiegenen Zinsen. Durch die angestiegenen Zinsen ist ein deutlicher Rückgang der Nachfrage zu vermerken, sodass sich ein Einfamilienhaus nicht mehr so schnell verkaufen lässt wie vor einigen Monaten. Man benötigt viel Geduld und Zeit. Wenn man diese nicht hat, sollte der Kaufpreis nicht zu hoch angesetzt werden. Bei einer Kaufpreiseinschätzung ist es immer ratsam sich an einem Fachmann, am besten einen ortsansässigen Immobilienmakler zu wenden. Der Immobilienmakler wird viele Faktoren mit in die Preiseinschätzung einfließen lassen, wie z. B. die Lage, die Wohnfläche, die Grundstücksgröße, aber auch den Zustand des Einfamilienhauses und weitere Gegebenheiten.


Immobilienmakler

Wenn ihr einen Immobilienmakler beauftragt euer Einfamilienhaus zu verkaufen, dann übernimmt der die Einholung der erforderlichen Unterlagen für euch, macht professionelle Fotos, erstellt ein aussagekräftiges Exposé, übernimmt die Korrespondenz der Interessenten und die Besichtigungstermine, übernimmt -in Absprache mit euch- die Preisverhandlung, ist bei dem Notartermin dabei und übernimmt die Übergabe. Ihr könnt viel Zeit sparen und bevor der Kauf nicht abgeschlossen ist, erhält der Immobilienmakler keine Provision. Denn erst bei notarieller Beurkundung ist eine Maklerprovision fällig. Nur die Erstellung des Energieausweises müsst ihr in der Regel selbst bezahlen. Diesen benötigt ihr eh für den Verkauf. Zudem ist der 10 Jahre gültig. Weiteres zum Energieausweis erklären wir euch in einem weiteren Blogbeitrag.


Habt ihr weitere Fragen zu diesem Beitrag? Wenn euch der Beitrag gefällt klickt gern auf das Herz für „gefällt mir“.










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