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Notarkosten – Hauskauf

Aktualisiert: 7. Nov. 2023

Wir klären euch in diesem Beitrag auf, wofür der Notar bei einem Hauskauf zuständig ist und mit welchen Kosten ihr bei einem Notar rechnen könnt.


Notarkosten – Hauskauf

Wofür ist der Notar beim Immobilienkauf zuständig?


Beim Hauskauf spielt der Notar eine wichtige Rolle. Er ist dafür zuständig, den Kaufvertrag zwischen Käufer und Verkäufer zu beurkunden und damit rechtlich verbindlich zu machen. Dabei prüft der Notar die Identität der Vertragsparteien, klärt über offene Lasten und Belastungen der Immobilie auf und informiert über die rechtlichen Konsequenzen des Kaufvertrages.


Der Notar erstellt außerdem eine Eigentumsübertragungsurkunde, die nach Eintragung ins Grundbuch die Übertragung des Eigentums auf den Käufer bescheinigt. Der Notar teilt entweder die Zahlungsfälligkeit des Kaufpreises mit oder leitet den Kaufpreis weiter an den Verkäufer, sollte ein Notaranderkonto benutzt werden. Ein Notaranderkonto wird nicht mehr oft genutzt, da zusätzliche Kosten aufkommen und es nicht zwingend notwendig ist.


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Notar beim Hauskauf dafür sorgt, dass der Kaufvertrag rechtlich einwandfrei ist und die Übertragung des Eigentums reibungslos erfolgt. Er ist somit eine wichtige Instanz, um einen sicheren und verlässlichen Hauskauf zu garantieren.


 

Was ist ein Notaranderkonto?


Ein Notaranderkonto ist ein spezielles Treuhandkonto, das von einem Notar geführt wird. Es dient dazu, bei einer Vertragsabwicklung eine sichere Abwicklung des Geldflusses zwischen den Parteien sicherzustellen.


Das Notaranderkonto wird eingerichtet, wenn der Notar bei einem Geschäftsabschluss als Treuhänder fungiert. Auf dieses Konto überweist der Käufer den Kaufpreis. Der Notar verwaltet das Geld dann treuhänderisch und sorgt dafür, dass der Kaufpreis erst dann an den Verkäufer überwiesen wird, wenn alle Bedingungen des Kaufvertrags erfüllt sind.


Das Notaranderkonto bietet also Sicherheit und Schutz für beide Parteien. Der Käufer ist sicher, dass der Kaufpreis erst dann ausgezahlt wird, wenn alle im Kaufvertrag vereinbarten Bedingungen erfüllt sind, während der Verkäufer sicher sein kann, dass er den Kaufpreis erhält, sobald alle Bedingungen erfüllt sind.


Ein weiterer Vorteil des Notaranderkontos ist, dass es vor Betrug und Fehlern bei der Geldüberweisung schützt. Da der Notar als unabhängige und vertrauenswürdige Person fungiert, wird das Risiko von Betrug erheblich minimiert.


 

Muss der Notar für beide Parteien gleich agieren?


Der Notar hat als unabhängige Person die Aufgabe, den Kaufvertrag zwischen Käufer und Verkäufer rechtlich einwandfrei zu gestalten und die Interessen beider Parteien zu berücksichtigen. Daher muss der Notar für beide Parteien gleich agieren und darf keine einseitige Interessenvertretung durchführen.


Der Notar muss darauf achten, dass der Vertrag für beide Parteien fair und rechtlich korrekt gestaltet wird. Er sollte darauf achten, dass alle notwendigen Bestimmungen im Vertrag enthalten sind und dass beide Parteien über alle relevanten Aspekte des Kaufes informiert sind. Der Notar sollte auch darauf achten, dass der Kaufvertrag die geltenden Gesetze und Vorschriften einhält und dass keine unzulässigen Klauseln enthalten sind.


Insgesamt ist der Notar also dazu verpflichtet, die Interessen beider Parteien zu berücksichtigen und einen fairen und rechtlich einwandfreien Kaufvertrag zu gestalten.


 

Was kostet ein Notar beim Kauf einer Immobilie?


Die Kosten für einen Notar beim Kauf einer Immobilie richten sich nach dem Wert der Immobilie sowie nach dem Aufwand, der für die Beurkundung des Kaufvertrages erforderlich ist. Die genauen Kosten können also variieren und hängen von verschiedenen Faktoren ab.


In Deutschland sind die Gebühren für Notare im Rahmen der Bundesnotarordnung gesetzlich geregelt und richten sich nach einem festen Gebührenverzeichnis. Bei einem Kaufvertrag für eine Immobilie berechnet sich die Gebühr in der Regel aus dem Kaufpreis und weiteren Kosten wie Grundschulden oder Hypotheken, die im Kaufvertrag festgehalten werden.


Für einen Kaufpreis von beispielsweise 500.000,00 Euro können die Notarkosten bei einer Eigentumsübertragung schnell mehrere tausend Euro betragen. Hinzu kommen dann noch Gebühren für die Eintragung ins Grundbuch und die Grunderwerbsteuer.


Es ist ratsam, sich im Vorfeld über die voraussichtlichen Notarkosten zu informieren und diese bei der Kalkulation des Gesamtkaufpreises zu berücksichtigen. Der genaue Betrag der Notarkosten sollte vor der Beurkundung des Kaufvertrages mit dem Notar abgesprochen werden. In der Regel liegen die Kosten zwischen 1,5 - 2 % des Kaufpreises der Immobilie.


 

Wofür benötigt man einen Notar?


Ein Notar ist eine unabhängige und neutrale Person, die bei verschiedenen rechtlichen Angelegenheiten unterstützt. In der Regel wird ein Notar benötigt, wenn es darum geht, Verträge oder andere rechtliche Dokumente zu erstellen, die eine besondere rechtliche Verbindlichkeit haben. Dazu gehören zum Beispiel der Kauf oder Verkauf von Immobilien, die Gründung von Unternehmen, Eheverträge, Testamente oder Erbverträge.


Ein Notar hat die Aufgabe dafür zu sorgen, dass die Verträge oder Dokumente den geltenden Gesetzen und Vorschriften entsprechen und alle relevanten Aspekte berücksichtigt werden. Der Notar ist auch dafür verantwortlich, die Identität der Vertragsparteien zu prüfen und sicherzustellen, dass alle rechtlichen Konsequenzen des Dokuments verstanden und akzeptiert wurden.


Darüber hinaus kann ein Notar auch bei anderen Angelegenheiten wie der Schlichtung von Streitigkeiten oder der Beglaubigung von Unterschriften und Dokumenten helfen. In vielen Fällen ist ein Notar also ein wichtiger Partner, um sicherzustellen, dass rechtliche Angelegenheiten korrekt und zuverlässig abgewickelt werden.


 

Habt ihr noch Fragen oder Rückmeldungen zu diesem Beitrag? Dann schreibt uns in den Kommentaren. Wir freuen uns auch über ein Like zu diesem Beitrag. Nächsten Donnerstag gibt es wieder mehr Immo Input.

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