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  • AutorenbildKlawan Immobilien GmbH

Maklerprovision

Aktualisiert: 7. Nov. 2023

Lohnt es sich einen Immobilienmakler zu beauftragen?

Maklerprovision

Ob es sich lohnt, einen Immobilienmakler zu beauftragen, hängt von verschiedenen Faktoren ab und kann von Fall zu Fall unterschiedlich sein. Hier sind einige Vor- und Nachteile, die ihr berücksichtigen solltet:


Vorteile

  1. Erfahrung und Fachwissen: Ein Immobilienmakler verfügt in der Regel über umfassende Erfahrung und Fachwissen im Immobilienmarkt, was euch helfen kann, den besten Preis für eure Immobilie zu erzielen oder die bestmögliche Immobilie für eure Bedürfnisse zu finden.

  2. Zeitersparnis: Die Suche nach einer Immobilie oder einem Käufer kann sehr zeitaufwendig sein. Ein Immobilienmakler kann diese Arbeit für euch erledigen und euch sehr viel Zeit sparen.

  3. Marketing: Ein Immobilienmakler kann eure Immobilie professionell vermarkten, was die Chancen erhöht, dass diese schnell und zum besten Preis verkauft wird.

Nachteile

  1. Kosten: Die Dienstleistungen eines Immobilienmaklers sind nicht kostenlos. Ein Makler erhält in der Regel eine Provision von etwa 3,57 - 7,14 % des Verkaufspreises, je nach Region und Verhandlung.

  2. Abhängigkeit: Wenn ihr einen Immobilienmakler beauftragt, seid ihr von seiner Leistung abhängig. Wenn der Makler nicht gut arbeitet, kann dies eure Verkaufschancen beeinträchtigen oder euch die falsche Immobilie vermitteln.

  3. Vertrauen: Ihr müsst dem Makler vertrauen, dass er eure Interessen im Auge behält und fair handelt.

Insgesamt kann die Beauftragung eines Immobilienmaklers viele Vorteile bieten. Es ist jedoch wichtig, einen seriösen und erfahrenen Makler zu wählen und die Kosten sorgfältig abzuwägen.


 

Warum ist die Maklerprovision so hoch?


Die Höhe der Maklerprovision variiert von Region zu Region und auch von Makler zu Makler, aber in vielen Fällen kann sie als relativ hoch angesehen werden. Es gibt verschiedene Gründe, warum die Maklerprovision hoch sein kann:


  • Verwaltungskosten: Ein Immobilienmakler muss die Kosten für die Verwaltung seines Geschäfts, wie Büromiete, Gehälter für Mitarbeiter und Werbekosten, decken. Diese Kosten können sich auf die Höhe der Maklerprovision auswirken.

  • Zeit- und Arbeitsaufwand: Ein Immobilienmakler verbringt viel Zeit und Arbeit damit, eine Immobilie zu verkaufen oder einen Käufer zu finden. Dies umfasst die Durchführung von Besichtigungen, die Durchführung von Marketingaktivitäten, die Verhandlung von Angeboten und die Vorbereitung von Verträgen.

  • Risiko: Ein Immobilienmakler trägt ein gewisses Risiko, wenn er eine Immobilie verkauft oder keinen Käufer findet. Wenn der Verkauf nicht zustande kommt oder es Probleme gibt, kann der Makler seine Zeit und seine finanziellen Ressourcen verlieren.

  • Erfolgsbasierend: Ebenfalls arbeitet ein Immobilienmakler erfolgsbasierend, was bedeutet, dass wenn er ein Haus nicht verkauft bekommt, er die gesamten Kosten der Vermarktung selber tagen muss. Es gibt Zeiten, da verkauften Immobilienmakler die Immobilien schnell und dann gibt es Zeiten, da ist der Verkauf einer Immobilie schwierig.


 

Wie viel verdienen Makler im Durchschnitt?


Die Höhe des Verdienstes von Immobilienmaklern variiert stark und hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des Standorts, der Erfahrung, der Arbeitsbelastung und der Art der Immobilientransaktionen. Es gibt auch Unterschiede in der Art und Weise, wie Makler bezahlt werden. Einige Makler arbeiten auf Provisionsbasis, während andere ein Festgehalt haben oder eine Kombination aus beidem erhalten.


Laut einer Umfrage des IVD (Immobilienverband Deutschland) aus dem Jahr 2020 liegt das durchschnittliche Jahresbruttoeinkommen von selbstständigen Immobilienmaklern in Deutschland bei ca. 60.000 Euro. Allerdings gibt es auch Makler, die mehr oder weniger verdienen, abhängig von ihrem Geschäftsmodell und ihrer Spezialisierung.


Es ist auch wichtig zu beachten, dass Makler, die für Immobilienunternehmen oder Franchiseunternehmen arbeiten, möglicherweise ein geringeres Einkommen haben, aber auch von Vorteilen wie Krankenversicherung, Rentenbeiträgen und Schulungen profitieren können.


Insgesamt hängt das Einkommen eines Immobilienmaklers von verschiedenen Faktoren ab, aber die meisten verdienen ein angemessenes Einkommen für ihre Arbeit und Fachkenntnisse.


 

Wer zahlt die Maklerprovision?


In Deutschland ist es üblich, dass die Maklerprovision vom Käufer und Verkäufer gleichermaßen bezahlt wird. Die genaue Verteilung der Kosten hängt von der Region und der Art des Immobiliengeschäfts ab. Bei Einfamilienhäusern sowie Eigentumswohnungen ist es jedoch gesetzlich geregelt, dass die Provision nicht mehr alleine vom Käufer zu tragen sein darf. Es sei denn der Käufer beauftragt den Immobilienmakler mit der Suche nach einer Immobilie. Andernfalls ist die Provision vom Käufer maximal so hoch wie die vom Verkäufer. Der Verkäufer hingegen darf die Maklerkosten auch alleine tragen, was weitere Vorteile für den Käufer sowie den Verkäufer bieten könnte.


Bei Immobilien Investments wie Mehrfamilienhäusern oder dem Kauf mehrerer Wohnungen im Paket ist es hingegen frei verhandelbar. Hier kann die Maklerprovision geteilt, komplett vom Käufer oder auch komplett vom Verkäufer getragen werden.


Ebenfalls ist die Maklerprovision bei Gewerbeimmobilien frei verhandelbar.


 

Wer bezahlt den Makler bei der Vermietung?


Bei der Vermietung einer Immobilie wird in Deutschland in der Regel derjenige die Maklerprovision zahlen, der den Makler beauftragt hat (Bestellerprinzip). Das bedeutet, dass derjenige, der den Makler damit beauftragt hat, einen passenden Mieter für seine Immobilie zu finden, die Provision bezahlen muss.


In der Praxis bedeutet dies, dass die Maklerprovision in der Regel vom Vermieter bezahlt wird, da dieser den Makler beauftragt hat, einen passenden Mieter zu finden. Der Vermieter zahlt dem Makler dann eine Provision, die oft in Höhe von zwei Nettokaltmieten zzgl. Der gesetzlichen Mehrwertsteuer liegt.


Es ist jedoch auch möglich, dass der Mieter die Maklerprovision zahlt, wenn er den Makler beauftragt hat, ihm bei der Suche nach einer geeigneten Wohnung zu helfen. In diesem Fall wird die Provision vom Mieter bezahlt und in der Regel auch in gleicher Höhe wie beim Vermieter berechnet.


Findet ihr die Maklerprovision bei einem guten Service angemessen?

  • Ja, bei einem umfangreichen Service von Anfang bis Ende.

  • Nein, auch bei einem umfangreichem Service ist es zu hoch.


Vielen Dank für eurer Feedback. Habt ihr weitere Fragen zum Thema „Maklerprovision“? Dann schreibt uns gern in die Kommentare. Und denkt dran: Donnerstags ist Immo-Input-Tag und wir stellen wieder ein neuen Blogbeitrag online.

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