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  • AutorenbildKlawan Immobilien GmbH

Kosten eines Immobilienkaufes - Kaufnebenkosten

Aktualisiert: 7. Nov. 2023


Wenn ihr eine Immobilie kaufen möchtet, solltet ihr neben dem Kaufpreis auch die Kaufnebenkosten berücksichtigen. Diese Kosten können je nach Bundesland und Stadt unterschiedlich sein. In diesem Blogbeitrag werden wir euch die Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf in Hamburg erklären.


Kaufnebenkosten

  1. Grunderwerbsteuer: Die Grunderwerbsteuer ist eine Steuer, die beim Kauf einer Immobilie anfällt. Seit 2023 beträgt die Grunderwerbsteuer in Hamburg 5,5 % des Kaufpreises.

  2. Notarkosten: Der Notar erstellt den Kaufvertrag und kümmert sich um die Eigentumsumschreibung im Grundbuch. Die Notarkosten sind gesetzlich geregelt und betragen in Hamburg in der Regel zwischen 1,5 % und 2 % des Kaufpreises.

  3. Grundbuchkosten: Für die Eintragung des neuen Eigentümers im Grundbuch fallen Kosten an. Diese betragen in Hamburg 0,5 % des Kaufpreises.

  4. Maklerprovision: Wenn ein Immobilienmakler eingeschaltet wird, um die Immobilie zu verkaufen, fällt in der Regel eine Maklerprovision an. Die Höhe der Provision beträgt in der Regel zwischen 3,57 % und 7,14 % des Kaufpreises.


Beispielrechnung: Angenommen, der Kaufpreis einer Immobilie in Hamburg beträgt 500.000,00 Euro, so würden sich die Kaufnebenkosten wie folgt berechnen:


  • Grunderwerbsteuer: 27.500,00 Euro (5,5 % von 500.000,00 Euro)

  • Notarkosten: 10.000,00 Euro (2 % von 500.000,00 Euro)

  • Grundbuchkosten: 2.500,00 Euro (0,5 % von 500.000,00 Euro)

  • Maklerprovision: 17.850,00 Euro (3,57 % von 500.000,00 Euro)


Insgesamt betragen die Kaufnebenkosten also 57.850,00 Euro, was 11,57 % des Kaufpreises entspricht.

Es ist wichtig, die Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf im Voraus zu berücksichtigen, um die finanzielle Belastung abschätzen zu können. Eine gute Planung kann dazu beitragen, dass ihr beim Kauf einer Immobilie keine unerwarteten Kosten habt.

Die Kaufnebenkosten müssen bei einer Finanzierung meist selbst getragen werden und können nicht mit in das Darlehen einfließen. Eine solche Finanzierung nennt man dann eine 100-Prozent-Finanzierung, somit wird 100 % des Kaufpreises als Darlehen aufgenommen. Es gab Zeiten in denen sogar eine 110-Prozent-Finanzierung bei den Banken möglich war. So konnte man sogar die Kaufnebenkosten mitfinanzieren und hat nicht zwingend Eigenkapital benötigt. Dies ist durch die aktuell gestiegenen Zinsen jedoch vorbei.

Wie die Banken kalkulieren ist auch ein spannendes Thema für sich, was wir euch gern in einem anderen Beitrag näher erläutern.

Teilt uns gern in den Kommentaren mit, wie ihr diesen Beitrag findet und gebt uns gern Feedback. Habt ihr weitere Themen über die ihr gern mehr wissen wollte? Dann schreibt uns.





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