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Können wir uns eine Immobilie leisten?

Aktualisiert: 7. Nov. 2023

Ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung ist für viele Menschen ein großer Traum. Doch bevor man sich auf die Suche nach einem passenden Objekt macht, sollte man sich die Frage stellen "Können wir uns eine Immobilie leisten?". In diesem Beitrag erfahrt ihr, welche Faktoren bei der Finanzierung einer Immobilie eine Rolle spielen und welche Tipps es gibt, um den Kauf zu einem erfolgreichen Projekt zu machen.


Können wir uns eine Immobilie leisten?

1. Einkommen und Ausgaben


Bevor man sich Gedanken über den Kauf einer Immobilie macht, sollte man sich einen Überblick über die eigenen finanziellen Verhältnisse verschaffen. Dazu zählt das monatliche Einkommen sowie die Ausgaben, die regelmäßig anfallen. Nur so kann man herausfinden, welcher finanzielle Spielraum für eine Immobilienfinanzierung besteht. Ein Tipp hierbei ist, sich nicht nur auf die aktuellen Ausgaben zu konzentrieren, sondern auch zukünftige Kosten wie beispielsweise eine mögliche Familienplanung oder eine anstehende Renovierung mit einzubeziehen. Wir haben uns damals eine Tabelle mit den Ein- und Ausgaben erstellt und somit herausgefunden, wie hoch die monatliche Rate für eine Immobilie sein darf. Zudem sollte man Rücklagen für eventuell anfallende Reparaturen und Instandhaltungskosten bilden, da man als Eigenheimbesitzer für diese Kosten selber aufkommen muss.


2. Eigenkapital


Neben einem regelmäßigen Einkommen ist auch das Eigenkapital eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Finanzierung einer Immobilie. Je mehr Eigenkapital vorhanden ist, desto besser sind die Konditionen bei der Finanzierung. Es empfiehlt sich, mindestens 20 % des Kaufpreises als Eigenkapital zu haben. Das bedeutet, dass bei einem Kaufpreis von 500.000,00 Euro mindestens 100.000,00 Euro als Eigenkapital vorhanden sein sollten. Zudem sollte man noch bedenken, dass die Kaufnebenkosten von einer Bank im Normalfall nicht mitfinanziert werden. Diese müssen somit auf jeden Fall vorhanden sein. In Hamburg sind dies beispielsweise zwischen 7,5 % -11,07 % des Kaufpreises. Nächste Woche werden wir euch näheres zu den Kaufnebenkosten erklären, also seid gespannt.


3. Finanzierungsmöglichkeiten


Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Immobilie z. B. ein Einfamilienhaus zu finanzieren. Neben einem klassischen Bankdarlehen gibt es auch Förderungen durch die KfW-Bank oder die Bundesländer. Es lohnt sich daher, sich von einem unabhängigen Finanzberater beraten zu lassen, um die beste Finanzierungsmöglichkeit für die eigene Situation zu finden. Mit seiner Hausbank hingegen kann man auch ohne den Finanzierungsberater vorab sprechen, da diese die finanzielle Situation des Kunden sehr gut einschätzen kann. Wenn ihr keinen Finanzierungsberater kennt, können wir euch gern jemanden empfehlen. Wenn ihr nicht mit einem unabhängigen Berater sprechen wollt, lohnt es sich mehrere Banken gleichzeitig anzusprechen, um im besten Fall sich am Ende für die besten Konditionen entscheiden zu können. Zudem haben einige Banken die Richtlinien noch nicht der aktuellen Lage angepasst, sodass einige Finanzierungen aufgrund dessen platzen.


4. Immobilienpreise vergleichen


Beim Kauf einer Immobilie ist es wichtig, die Preise am Markt zu vergleichen. Hierbei sollte nicht nur der Kaufpreis, sondern auch die Nebenkosten wie zum Beispiel die Notarkosten oder Grunderwerbsteuer beachtet werden. Zudem sollte man sich über die Entwicklung der Immobilienpreise in der Region informieren, um eine realistische Einschätzung über den zukünftigen Wert der Immobilie zu haben. Wenn ihr hierzu keinerlei Erfahrung habt, könnt ihr euch auch mit einem Immobilienmakler vor Ort auseinandersetzen und diesen gegen eine Gebühr beauftragen, die Immobilie zu bewerten, damit ihr ein besseres Gefühl für euer Traumhaus bekommt und dieses nicht zu teuer einkauft.


5. Lage und Zustand der Immobilie


Neben dem Preis ist auch die Lage der Immobilie ein wichtiger Faktor. Eine Immobilie in einer begehrten Wohngegend ist in der Regel teurer als eine Immobilie in einem weniger gefragten Stadtteil. Zudem sollte man sich über den Zustand der Immobilie informieren, um mögliche Renovierungs- oder Sanierungsmaßnahmen in die Finanzierung einplanen zu können. Führt daher gern eine Zweitbesichtigung, nachdem ihr sicher seid, dass ihr die Immobilie kaufen wollt und nimmt einen Gutachter oder einen befreundeten Handwerker mit. Diese können euch in den meisten Fällen eine ungefähre Zahl nennen, die in den nächsten Jahren auf euch zukommen könnte.


Fazit: Beim Kauf einer Immobilie gibt es viele Faktoren zu beachten. Eine gute Vorbereitung und eine realistische Einschätzung der eigenen finanziellen Mittel sind daher vorab sehr wichtig. Schaut euch nur das an, was ihr euch auch leisten könnt, da man sonst zu viele Abstriche zum vorher gesehenen Haus machen muss. Es macht Sinn im Vorfeld mit einer Bank über die Höhe der Darlehenssumme zu sprechen, damit man sich hierbei nicht verschätzt. Sollte mit der Bank alles abgestimmt sein, könnt ihr den Verkäufern auch eine Sicherheit bieten, indem ihr eine Finanzierungszusage übergeben könnt.


Wir haben euch hier mal ein Kreditrechner von dem Baufinanzierer Hüttig & Rompf eingefügt, der euch eine grobe Richtung zeigt, was ihr euch leisten könnt:


Hat euch der Beitrag gefallen? Dann lasst uns gern ein Like da und schreibt uns euer Feedback in die Kommentare.

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